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Die Jahre 1300-1399

Die Tucher Stiftung mit interessanten historischen Fakten
Das Schloss Schoppershof


Das 1370 als Turmhaus erbaute Schloss Schoppershof in der Elbinger Straße wurde nach der Patrizierfamilie Schopper benannt, die erstmals 1267 als Nürnberger Bürger erwähnt werden.

Im ersten und zweiten Markgrafenkrieg 1449 und 1552 wurde der Schoppershof zerstört und wieder neu aufgebaut, 1575 als Weiherhaus schließlich neu erbaut. Danach wechselte er mehrfach den Besitzer, bis ihn schließlich 1589 der in Venedig geborene Kaufmann Bartholomäus Viatis erwarb und baulich verbesserte. 1624 erbte sein Schwiegersohn Martin Peller den Herrensitz, durch den das Gebäude schließlich mehrfach weitervererbt wurde.

Seit 1875 gehört das Schloss Schoppershof den Tuchern von Simmelsdorf. Die Familie Tucher von Simmelsdorf ist eine Patrizierfamilie der ehemaligen Reichsstadt Nürnberg und gehört zu den ältesten Geschlechtern der Stadt.

Die Blütezeit erlebten die Tucher im 16. Jh. mit Handelsaktivitäten in ganz Europa, vornehmlich mit Gewürzen wie z.B. Safran, sowie Südfrüchten, Metallwaren, Tuchen, Pelzen und anderem. Außerdem waren sie – mit kurzen Unterbrechungen – ab 1340 im Kleinen Rat der Reichsstadt vertreten und gehörten nach dem Tanzstatut zu den zwanzig alten ratsfähigen Geschlechtern.

Bis zum Ende des Patriziats im Jahre 1806 hat die Familie von Tucher so das wirtschaftliche und kulturelle Leben der Stadt Nürnberg maßgeblich mit gestaltet. Auch in der darauf folgenden Zeit hat es die Familie verstanden, ihre Bedeutung zu erhalten und wirtschaftlich zu festigen.

Seit dem 1. Januar 1899 ist Schoppershof zudem der Name des Stadtteils, in dem das Schloss Schoppershof steht.


Quelle: Tucher Stiftung Schoppershof - Schoppershof Historie | zum Originalartikel

Quelle: Tucher Stiftung Schoppershof - Die Familie Tucher von Simmelsdorf | zum Originalartikel

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