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Die Jahre 1600 bis 1699

Schoppershof im 17. Jahrhundert
Kupferstich »Schoppershof Nürnberg«


Die Ansicht zeigt den Herrensitz Schoppershof in der heutigen Elbinger Straße und rechts die alte Ziegelhütte in Nähe der heutigen U-Bahn-Station Schoppershof aus südwestlicher Sicht.

Wo sich heute REWE-Markt, Wohnhäuser und die Welserstraße (Nordostring) befinden, konnte man damals weit über die Äcker rund um Nürnberg blicken. Auf der Abbildung sind Landwirte beim Pflügen und Säen der Felder dargestellt.

In Verbindung mit diesem Kupferstich wird im Netz auf verschiedenen Seiten der Name Daniel Meisner erwähnt. Daniel Meisner (* 1585 in Komotau/Böhmen - † 1625) war deutscher Dichter und Herausgeber, war laut Wikipedia vermutlich jedoch kein Kupferstecher.

Meisner ist vor allem bekannt als Initiator und (Mit-) Herausgeber des Thesaurus philopoliticus oder Politisches Schatzkästlein, einer Serie von 830 Kupferstichen mit Stadtlandschaften und moralisierenden Sinnsprüchen in lateinischer und deutscher Sprache [...].

In den Widmungen zu den ersten Heften bezeichnet sich Meisner selbst als Autor, Inventor, Poeta Laureatus Coronatus, Verleger, Herausgeber und Stecher. Auf den lateinischen Ausgaben erscheint dann der Frankfurter Kunstverleger und Kupferstecher Eberhard Kieser.

Meisner war ein zumindest in der Anfangszeit in bescheidenen Verhältnissen lebender Beisass, also ein Inwohner ohne volles Bürgerrecht. Seine dichterische Begabung zeigte er etwa 1619/20 den Reimen auf einer Folge westdeutscher Orts- und Burgenansichten, die Matthäus Merian zugeschrieben werden.


Quelle: »Daniel Meisner« in de.wikipedia.org | zum Originalartikel


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