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Das Jahr 1929

September 1929
Namensgebung 'Leipziger Platz'


Mit dem Bau der ersten Wohnungen erhielt am 22. Juni 1929 die Leipziger Straße in der neuen Arbeitersiedlung am Nordostbahnhof ihren Namen. Die Fläche westlich der Siedlung nannte die Stadt drei Monate später 'Leipziger Platz'.

Viele Jahre standen auf dem ungepflasterten Leipziger Platz Holzbaracken, die als Notunterkünfte für Wohnungslose errichtet wurden.

Die Bewohner des Wohngebietes kamen nur wegen der dort ansässigen kleinen Geschäfte und Handwerksbetriebe und zu den Vorstellungen der Wanderzirkusse und Theatergruppen. Fast alle Notunterkünfte brannten im Zweiten Weltkrieg ab.

Erst Anfang der sechziger Jahre wurde der Platz in eine recht trostlos wirkende Verkehrsdrehscheibe umgebaut. Im Süden erfolgte die Bebauung mit einem siebenstöckigen Wohnblock und einer Ladenzeile im Erdgeschoss. So war der Platz wenigsten im Süden eingefasst, was aber an der Eintönigkeit des Platzes nichts änderte.

Erst dreißig Jahre später, im Jahre 1990 fand ein städtebaulicher Ideenwettbewerb, mit dem Ziel ein multifunktionales Stadtteilzentrum zu errichten, statt. Mit dem Beginn der Realisierung dauerte es einige Jahre.

In den 1990er Jahren folgten der U-Bahnhof 'Nordostbahnhof', das Dephinhauses und das Merian-Forum.