Der Stadtteil Schoppershof
Zahlen, Daten, Fakten


Einwohner: 7.644  (31.12.2003)    [Quelle: Wikipedia]
Fläche: 90,9 ha    [Quelle: Wikipedia]
Bevölkerungsdichte: 8.409 Einwohner/km²    [Quelle: Wikipedia]
Eingemeindung: 01.01.1899
Statistischer Bezirk: Stadtbezirk 81
Lage/Standort: Gemarkung 3464
Stadt Nürnberg
Regierungsbezirk Mittelfranken
Freistaat Bayern
Bundesrepublik Deutschland
Postleitzahlen: 90409 Nürnberg, 90491 Nürnberg
Die Gemarkung Schoppershof (Gliederung der Flurstücke) ist flächentechnisch größer als der statistische Stadtbezirk Schoppershof und umfasst die statistischen Bezirke Schoppershof und Veilhof, sowie die statistischen Distrikte Nordostbahnhof, Rechenberg, Veilhof und Weigelshof.



C o p y r i g h t


F o t o

© 2015
www.schoppershof.com


T e x t
© 2015
www.schoppershof.com
https://de.wikipedia.org

Q u e l l e

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Das Jahr 2015

Der Stadtteil Schoppershof
Chronologie, historische Ereignisse


01.10.2016 Eröffnung des STAYTOO an der Äußeren Bayreuther Straße 113, nach einjähriger Bauphase


01.02.2010 Eröffnung des Acom Hotels am Leipziger Platz, nach einjähriger Bauphase


04.09.2003 Eröffnung des Einkaufszentrums »Mercado« auf dem Areal des ehemaligen Lindestadions und Betriebshofes Nordost an der Äußeren Bayreuther Straße


2002 Fertigstellung des 44 Meter hohen »Merian Forums« am Leipziger Platz


28.02.2001 Schließung des Straßenbahn Betriebshofes Nordost nach ca. 30 Jahren


02.02.2001 Letztes Spiel der Nürnberg Ice Tigers im legendären »Lindestadion« an der Bayreuther Straße


1998 Fertigstellung des Delphinhauses am Leipziger Platz


31.01.1998 Start der Nachtbuslinien. Der »NightLiner« Linie N1 fährt an Wochenenden stündlich von Nürnberg Hauptbahnhof über Nordostbahnhof nach Buchenbühl


28.01.1996 Ende des Straßenbahnbetriebs zwischen Rennweg und Ziegelstein.


27.01.1996 Eröffnung der U-Bahnstation »Nordostbahnhof« und Start der Linien U2 und U21 aus der Innenstadt via Nordostbahnhof Richtung Flughafen bzw. Ziegelstein


20.01.1992 Inbetriebnahme der neuen Zufahrt zum Betriebshof Nordost direkt aus der Äußeren Bayreuther Straße. Die bisherige Zufahrt via Elbingerstraße wurde aufgrund des U-Bahn-Baues am Leipziger Platz für immer stillgelegt.


1966 Eröffnung des »Europa Hauses« im »Messegelände Nürnberg« am Stadtpark


04.03.1962 Richtfest der evangelischen »St.-Lukas-Gemeinde« am modernen Kirchenneubau inmitten der Nordostbahnhof-Siedlung. Die Weihe der Kirche war 1963.


20.10.1963 Einweihung des »Straßenbahn Betriebshofes Nordost« mit 18-gleisiger Wagenhalle, einer viergleisigen Wartungshalle und einer Waschanlage der Äußeren Bayreuther Straße


1962 Eröffnung des »Max Scheerer-Hauses« im »Messegelände Nürnberg« am Stadtpark


1954-1959 Bau der Wohnblöcke an der Schmalkaldener Straße, der Weimarer Straße und der Saalfelder Straße und damit Schaffung von 400 weiteren Wohnungen.


12.03.1950 Eröffnung der ersten »Deutsche Spielwarenfachmesse« nach dem Krieg im »Messegelände« Nürnberg gegenüber des Stadtparks.


10.08.1943 Luftangriff auf die Wohnsiedlung Nordostbahnhof - in den Nächten 10./11.08.1943 und 27./28.08.1943 werden Wohngebäude in der Chemnitzer Straße und komplette Häuserzeilen in der Zwickauer Straße und der Plauener Straße zerstört.


1938-1940 Schulneubau an der Oedenberger Straße (heute Konrad-Groß-Schule) - Einweihung der Schule am 23.09.1940


1939 Entstehung des Straßenbahn-Werkhofs mit Abstellgleisen und einem Verwaltungsgebäude an der Äußeren Bayreuther Straße


1936/1937 Entstehung neuer Baublocks an der Oedenberger Straße und damit Abschluß der Wohnsiedlung Nordostbahnhof auf der östlichen Seite, Erweiterung bis 1941.


06.01.1936 Eröffnungsfeier des »Lindestadions« anlässlich der Olympischen Winterspiele mit großer Eisrevue


09/1929 Der »Leipziger Platz« erhält seinen Namen


22.06.1929 Die »Leipziger Straße« in der neuen Arbeitersiedlung erhielt ihren Namen


1929-1931 Entstehung der »Wohnsiedlung am Nordostbahnhof«


22.07.1928 Eröffnung Nürnbergs erster katholischer Klinik, dem »St. Theresien-Krankenhauses« nach knapp zweijähriger Bauzeit.


27.03.1927 Feierliche Grundsteinlegung für das »St. Theresien-Krankenhaus« in der Mommsenstraße durch die Niederbronner Schwestern


1921 Entstehung des »Naturgartenbads« in Erlenstegen


1918 Beschluß des Magistrat zum Bau von massiven Holzhäusern für 24 Familien auf dem heutigen Leipziger Platz


1910 Die »Ziegelhütte« fällt dem Ausbau der Welserstraße zum Opfer


14.05.1908 Verlängerung der Straßenbahn vom ehemaligen Endbahnhof »Senefelderstraße« bis zum Nordostbahnhof


01.05.1908 Feierliche Eröffnung der Gräfenbergbahn - der Lokalbahnstrecke Nürnberg Nordost - Gräfenberg


1904 Feierliche Eröffnung der Bismarckschule - im Nachbarstadtteil Veilhof - nach nur zwei Jahren Bauzeit.


1899 Ausbau der Ringbahn zwischen Nord- und Ostbahnhof


1899 Eingemeindung der Gemeinde »Rennweg« zur Stadt Nürnberg


1898 Fertigstellung der »Ringbahnbrücke« am Nordostbahnhof über die Äußere Bayreuther Straße


1885 Eröffnung des »Stadtparkrestaurants« im Stadtteil Maxfeld


1883 Eröffnung der Restauration »Schusters Keller« später »Maxfeldkeller«


23.02.1875 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Schoppershof, aufgelöst im Jahre 1945


nach 1808 Die drei Herrensitze Schoppershof, Schübelsberg und Weigelshof bilden eine eigene Gemeinde mit dem Namen »Rennweg«


1678 Mitte des 17. Jahrunderts entstanden die Kupferstiche »Schoppershof Nürnberg« und »Veilhof Nürnberg« mit Abbildungen des Schloss Schoppershof und der Ziegelhütte


11.09.1649 Nürnberger Exekutionstag oder Friedensexekutionskongress (April 1649 - Juli 1650). Die Verhandlungen zwischen dem schwedischen Kanzler Axel Oxenstierna und dem kaiserlichen Hauptgesandten Ottavio Piccolomini fanden vermuhtlich auch im Schloß Schoppershof statt. Damit setzten sie dem Dreißigjährigen Krieg ein Ende.


1594 Namentliche Erwähnung der Herrensitze »Schoppershof«, »Weigelshof« sowie der »Ziegelhütte« im Pfinzingplan


1590 Der nach Nürnberg übersiedelte venezianische Kaufmann Bartholomäus Viatis erwirbt das Landgut Schoppershof


1533 Entstehung des Herrensitzes »Schübelsberg« in der heutigen Bismarckstraße


1388 Älteste schriftliche Erwähnung des Herrensitzes »Weigelshof« in der heutigen Oedenberger Straße


1384 Erwähnung des Schoppershofs, bestehend aus Haupthaus, Bauhof und Ziegelhütte


1372 Erwähnung des »Schoppersgarten« beim Rennweg


1370 »Heinrich, Christian, Jakob und Fritz Schopper«, die Söhne von Fritz Schopper räumten der Reichsstadt das Öffnungsrecht des Anwesens in der heutigen Elbinger Straße im Kriegsfall ein.


1356 »Fritz Schopper«, der Sohn von Götz Schopper erhielt von Kaiser Karl IV. Waldrechte im Reichswald für das Anwesen, noch im selben Jahr erhielt es den Namen »Schoppershof«


1308 »Götz Schopper« kaufte von Bigenot Ebner die Äcker vor dem Laufer Tor, die Lehen der Marschälle von Biberbach (= Pappenheim) waren.


1267 Erste namentliche Erwähnung des »Geschlechts der Schopper«, dessen Name noch heute der Nürnberger Stadtteil »Schoppershof« trägt