anno 1825

Vom »Klingenwäldchen« und »Klingenfeld«

Das »Klingenwäldchen« ist ein historisches Waldgebiet und befand sich bis Ende des 19. Jahrhunderts nördlich der heutigen Kieslingstraße im Stadtteil Schoppershof. Es war Teil des »Königlichen Forst Sebaldi«.


Das »Klingenwäldchen« erstreckte sich entlang der späteren Bahnlinie der Gräfenbergbahn vom Nürnberger Nordostbahnhof in Richtung Osten und ging im Bereich des Stadtteils Erlenstegen in den großen Sebalder Reichswald über. Nördlich des Klingenwäldchens lag der Schafhof und südlich der Spitalhof.


Die Ackerflächen südlich des Klingenwäldchens, auf denen später zum größeren Teil die Siedlung Nordostbahnhof entstand, trugen seinerzeit den Namen »Klingenfeld«.


Heute erinnern im Stadtteil Schoppershof noch die drei Kleingartenvereine mit dem Namen »Klingenwald« und das Wohnquartier »NOW: Nord-Ost Wohnen« an die ehemalige Waldlandschaft.


Bei genauer Betrachtung der Karte von 1825 stellt man fest, dass nördlich der Herrensitze Schoppershof, Schübelsberg und Weigelshof das Gebiet des sogenannten »Zuckermandel« noch unbebaut und weitgehend unerschlossen war. Diese Felder und Äcker waren charakteristisch für die landwirtschaftliche Nutzung nordöstlich von Nürnberg.

Das Gebiet des späteren Stadtteils Schoppershof in der Zeit um 1825

Quelle: Stadtarchiv Nürnberg, A 4/VI Nr. 2566

Das Gebiet um Schoppershof vor der Eingemeindung - 25. November 1898

Quelle: Stadtarchiv Nürnberg, C 7/I Nr. 2311

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Standort

Standort um 1860

Daten & Fakten

Name Klingenwäldchen
Standort nördlich der Kieslingstraße
zwischen Schafhof und Spitalhof
Stadtteile Schoppershof, Schafhof
und Erlenstegen
Bebauung aktuell Kleingartenvereine
Klingenwald 1, 2 und 3
»NOW: Nord-Ost Wohnen«
Klingenhof-Areal

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Stand: 01.02.2026