anno 1898
Vom »Zuckermandel« zum Stadtteil Schoppershof
Als »Zuckermandel« wurde bis Ende des 19. Jahrhunderts der nördliche Teil des späteren Stadtteils Schoppershof bezeichnet.
Dieses Gebiet nördlich der Herrensitze Schoppershof, Schübelsberg und Weigelshof bestand damals noch ausschließlich aus Feldern und Äckern und war charakteristisch für die landwirtschaftliche Nutzung nordöstlich von Nürnberg.
Mit der Eingemeindung der selbständigen Gemeinde Schoppershof in die Stadt Nürnberg am 01. Januar 1899 begann schrittweise die Bebauung des Gebiets. Nach den ersten Gebäuden an der Äußeren Bayreuther Straße und der Elbinger Straße entstanden 1928 das Theresien-Krankenhaus und in den 1930er Jahren das Lindestadion und die Wohnsiedlung Nordostbahnhof.
Heute ist das Gebiet des damaligen »Zuckermandels« vollständig mit Wohnhäusern bebaut. Im Jahre 2015 lebten im Stadtteil Schoppershof knapp 9.000 Einwohner.
Das Gebiet des späteren Stadtteils Schoppershof in der Zeit um 1825
Quelle: Stadtarchiv Nürnberg, A 4/VI Nr. 2566
Das Gebiet um Schoppershof vor der Eingemeindung - 25. November 1898
Quelle: Stadtarchiv Nürnberg, C 7/I Nr. 2311
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Standort
Standort um 1860
Daten & Fakten
| Name | Zuckermandel |
|---|---|
| Standort | Äcker und Felder |
| zwischen | Äußerer Bayreuther Straße |
| und Oedenberger Straße | |
| Stadtteil | Schoppershof |
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Stand: 02.02.2026






